Auf Kriegsfuß mit SELinux und Samba

Eigentlich hörte sich die Aufgabe recht einfach an:

Sorge dafür, dass deine Freundin an deine Musiksammlung kommt.

Unter Ubuntu lief das alles relativ problemlos. Der Wechsel von Ubuntu nach Fedora brachte jedoch mehr mit als nur ein neues Paket-Management (RPM). Namentlich SELinux.

Die Grundidee ist gut: In-/Externe Zugriff auf den Rechner bzw. bestimmte Ressourcen des Rechners werden mittels dieses Kernelmodules verweigert / zugelassen.

Leider hat mich eben dieses nette Modul ein paar graue Haare und Stunden gekostet. Denn obwohl ich die notwendigen Pakete für Samba installiert und die Freigaben korrekt konfiguriert hatte, ließ sich die Freigabe nicht finden. Oder aber der Zugriff wurde mit den verschiedensten Fehlermeldungen

  • Netzwerkressource nicht gefunden
  • Can not mount windows share

verweigert.

Nach einiger Suche in den verschiedensten Foren, brachte mich dieser Beitrag zu der Lösung:

  1. SELinux GUI Administration installieren
  2. Unter Boolean das Modul samba mit der Beschreibung Allow samba to share any file/directory read/write. (Bei mir notwendig, da Melanie ihre Listen auch auf dem Rechner ablegt)
  3. Einmal Samba neustarten

An sich bin ich von Fedora sehr begeistert. Nur verstehe ich nicht, warum Samba bei der Installation nicht die notwendigen SELinux-Rechte (zumindest für das Lesen der Verzeichnisse) setzt. Bzw. warum SELinux sich nicht mit einem Hinweis bemerkbar macht – was es sonst an vielen anderen Stellen macht-.

Naja, es läuft, dass zählt.

Grüße

Päddah

 
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