Fischpaket im Limonen-Granatapfel Dressing mit Röstkartoffeln

Hei!

Letztens gab es wieder ein schönes Slow-Food Küchenprojekt:

Fischpaket im Limonen-Granatapfel Dressing mit Röstkartoffeln

Wie bereits bei den Gnocci werde ich euch das Rezept Schritt für Schritt zeigen. Diesmal gibt es deutlich mehr für die Augen, da ich tat“fotografie”-kräftige Unterstützung hatte.

Zuerst einmal

Die Zutaten (für 2 Personen)

Für die Pakete brauchen wir

  • Fischfilets (wir hatten zwei Stücke Pangasius und  ein Stück Kabeljau),
  • eine kleine rote Chili,
  • Zweige von frischen Kräuter (Salbei, Thymian-Blüten, Zitronenmelisse und Schnittlauch),
  • eine Granatapfel,
  • 1 – 2 Biozitronen,
  • Tabasco,
  • Meersalz,
  • Limettensaft (ich hätte gerne frischen gehabt, leider gab es keine Limetten zu kaufen),
  • einen oder zwei Bögen Backpapier und
  • ein Ei.

Für die Röstkartoffeln

  • 2 rote Zwiebeln,
  • Paprikapulver,
  • Cumin,
  • ca. 600 g Kartoffeln,
  • 30 g magere Schinkenwürfel und
  • Butterschmalz zum Anbraten.

Die Vorbereitungen

Den Backofen solltet ihr schon mal auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Die Pakete

Die Kräuter einmal waschen, und dann – wer mag – zu einem hübschen Sträußchen zusammenbinden.

Von ein oder zwei Zitronen – je nach Größe der Zitronen und eigenem Geschmack – Zesten abziehen. Zudem eine der Zitronen in dünne Scheiben schneiden. Die Chili in dünne Streifen schneiden.

Den Granatapfel teilen, die Kerne und den Saft aus der Schale befreien. Für die Kerne gibt es einen guten Trick, allerdings sollte der Granatapfel dafür nicht überreif sein (wie bei uns):

Den Granatapfel längs teilen. Anschließend solltet Ihr Ihn leicht andrücken, dann lösen sich die Kerne besser. Nun über eine Schüssel halten und mit der flachen Seite eines Küchenmessers auf die Schale einprügeln. Schon fallen die Kerne fast ohne Häutchen in die Schüssel. Es gibt zwar immer noch eine kleine Sauerei, aber ich denke, es ist einfacher die Arbeitsplatte abzuwischen, als die Kerne einzeln herauszupulen.

Falls ihr kein passendes Küchenmesser zur Hand habt, geht auch ein Kochlöffel oder ein Esslöffel.

Sollte der Granatapfel überreif sein, solltet ihr keine weiße Kleidung tragen oder zumindest die Kochschürze anziehen. Der Trick funktioniert zwar. Es spritzt aber kräftigst herum.

Den Fisch solltet ihr – ausser Gräten stören euch nicht – noch eine kurzen Gräten-Inspektion unterziehen. Ich hoffe ihr habt eine Pinzette zur Hand (ich hatte keine).

Für das “Dressing” mischt ihr den Granatapfelsaft mit Tabasco, dem Limettensaft. Die Soße noch mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und fertig. Sie sollte in etwas so schmecken, wie eine fruchtige erfrischendes Getränk, dem man nur noch Wodka und Eis hinzufügen muss um einen leckeren Longdrink zu erhalten.

Zu guter Letzt schneidet ihr das Backpapier auf die Größe der Auflaufformen zu und trennt das Ei. Stellt beim Zuschneiden sicher, dass ihr einen ca. 3 cm breiten Überstand an allen Seiten habt.

Die Röstkartoffeln

Die Vorbereitung für die Röstkartoffeln sind schnell erledigt.

Kartoffeln schälen und in kleine (~ 1cm³)  Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und feinhacken. Fertig!

Die Zubereitung

Zu guter Letzt noch die Zubereitung

Die Pakete

Als erstes kommen ein paar der Zwiebelwürfel und bis auf  2 Esslöffel alle Granatapfelkerne in die Auflaufformen. Im nächsten Schritt legt ihr die Fischfilets darüber und lasst das Dressing darüber laufen. Nun kommen die restlichen Granatapfelkerne und die Zitronenzesten zum Einsatz – also drauf auf die Filets.

Jetzt noch 2 oder mehr Zitronenscheiben, die Kräuter sowie etwas grobes Meersalz und die Chilischotenstreifen. Wer mag kann noch einen kleinen Stich Butter dazu geben.

Abschließend mit dem Eiweiss das Backpapier am Rand großzügig einpinseln und die Formen damit abdecken.

Das ganze im Ofen für ca. 20 Minuten im eigenen Saft garen lassen.

Die Röstkartoffeln

Zuerst das Butterschmalz in der Pfanne schmelzen lassen. Anschließend etwas Paprikapulver und Cumin anrösten. Jetzt die Zwiebeln dazugeben und diese leicht karamelisieren.

Abschließend gebt ihr die Kartoffelwürfel in die Pfanne und lasst sie einmal kurz richtig heiß werden. Anschließend bei mittlerer Hitze und regelmäßigem Wenden ca. 15 Minuten lang rösten.

Und fertig ist die Laube – äh Röstkartoffelpfanne -.

Das Ergebnis

Nach 20 Minuten Back- bzw. Bratzeit ist alles fertig und kann serviert werden.

Am besten öffnet ihr die Pakete direkt am Tisch. Dann hat das ganze noch einen kleinen “Oha”-Effekt.

Ich wünsche euch viel Spass beim Nachkochen und verabschiede mich mit einer “kleinen” Sammlung der entstandenen Bilder.

 
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move!

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